
Hören Sie auf, Ihre Badezimmerheizungen wegzuwerfen!
Es gibt eine frustrierende Tatsache bezüglich der meisten Infrarotheizgeräte: Sie sind wie „schwarze Kästen“ konstruiert – alles ist fest verschlossen. Wenn also nach einigen Jahren die Heizelemente versagen, ist man in einer Zwickmühle. Man kann nicht einfach nur ein Teil reparieren – man muss das gesamte Gerät aus der Decke entfernen und ein neues kaufen.
Das ist eine Verschwendung. Wir finden, das ist eine ziemlich dumme Art, Produkte herzustellen.
Die „Plug-and-Play“-Lösung
Wir haben beschlossen, den Heizschlauch wie eine Batterie oder eine Glühbirne zu behandeln – etwas, das man einfach austauschen kann, wenn es nicht mehr funktioniert.
Anstatt Drähte zu verlöten oder permanente Schrauben zu verwenden, die sofort zerstört werden, sobald man sie berührt, haben wir standardisierte Halterungen verwendet. Wenn ein Schlauch kaputtgeht, muss man keinen Elektriker hinzuziehen oder das gesamte Gerät umrüsten. Man zieht einfach den alten Schlauch heraus und setzt einen neuen ein.
Was früher einen ganzen Nachmittag voller Frustration bedeutete, dauert jetzt nur noch etwa zwei Minuten.
Die Kompromisse
Es ist zwar nicht einfach, die Geräte so konstruieren, dass sie austauschbar sind – aber dadurch muss alles perfekt passen. Wir mussten die Gehäuse verstärken, damit die Schläuche genau an der richtigen Stelle sitzen. Wenn die Ausrichtung auch nur geringfügig falsch ist, entstehen Hotspots oder die Kontakte verschleißen schneller.
Natürlich ist das Gerät dadurch etwas größer. Aber im Gegenzug kann man sein eigenes Heizgerät selbst warten – ohne dazu ein Werkzeugset der Größe eines Koffers benötigen zu müssen.
Umgang mit der Feuchtigkeit
Badezimmer sind für Elektronik sehr belastend. Aufgrund des Dampfes sowie der ständigen Erwärmung und Abkühlung schädigen sich die Komponenten mit der Zeit. Das ist einfach Physik.
Aber hier kommt der kluge Trick: Wir haben das Heizmodul vom Hauptstromkreis getrennt. So wird, falls ein Schlauch versagt, das „Gehirn“ des Heizgers nicht beeinträchtigt. Man tauscht einfach das Modul aus – und schon hat man wieder Wärme. Keine elektrischen Arbeiten, keine Löcher in der Decke und kein unnötiger Besuch im Baumarkt für ein ganz neues Gerät. Einfach nur ein schneller Austausch – und schon funktioniert alles wieder.